Die Preisträger*innen des VDK-Preises vilmA freuen sich über Ihre Auszeichnung

Top im Job mit Handicap

VdK-Preis für Menschen mit Behinderung in Beschäftigung und Ausbildung

Der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, hat neun Menschen mit Behinderung aus NRW als Vorbilder für die Teilhabe am Arbeitsleben gewürdigt und sie mit dem Preis vilmA („vorbildlich, individuell, leistungsstark und motiviert in der Arbeitswelt“) ausgezeichnet. Mit dem insgesamt mit 12.000 Euro dotierten Preis zeichnet der VdK NRW Menschen aus, die in besonderer Art und Weise zeigen, wie berufliche Inklusion gelingen kann.

Viele Menschen haben mit Vorurteilen oder Berührungsängsten zu kämpfen

„Auch wenn die Wirtschaft in unserem Land seit Jahren brummt, sind Menschen mit Behinderung im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung immer noch stärker von Arbeitslosigkeit betroffen. Aus unseren Beratungsgesprächen wissen wir, dass viele Betroffene nach wie vor mit Vorurteilen oder Berührungsängsten zu kämpfen haben - und infolgedessen keiner Beschäftigung nachgehen können, die ihren persönlichen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Umso wichtiger ist es uns, Unwissenheit und Unsicherheit durch die positiven Beispiele unserer Preisträger zu ersetzen: Ob mit oder ohne Behinderung - solche Mitarbeiter und Auszubildende wünscht sich jeder Arbeitgeber!“ machte Horst Vöge, Vorsitzender des VdK NRW bei der Preisverleihung in Düsseldorf deutlich.

Auf die leisen Stimmen in der Gesellschaft hören

Auch André Kuper, Präsident des Landtags NRW und neuer Schirmherr des Preises war von den unterschiedlichen Lebenswegen der Gewinner*innen beeindruckt: „Die vilmA-Preisverleihung zeigt, wie gut Menschen mit Einschränkungen in der Lage sind, im Beruf Leistung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Das intensive Engagement für Inklusion zeigt in NRW Erfolge. Aber wir müssen auf die leisen Stimmen unserer Gesellschaft hören: Für viele Menschen mit Behinderung ist der Weg in ein selbstbestimmtes Leben immer noch alles andere als einfach. Diskriminierung durch Ausschluss im Alltag ist immer noch ein Thema. Deswegen ist jedes Beschäftigungsverhältnis, jedes Ausbildungsverhältnis eines behinderten Menschen für mich ein Beispiel gelungener Inklusion.“

 

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